SGS INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel

CO2 Footprint – Instrument für mehr Klimaschutz und Verbrauchervertrauen

Der heiße Juni mit Rekordtemperaturen von über 35 Grad und die Hochwasser Sachen und Pakistan im August dieses Jahres sind nur zwei Beispiele, an denen sich die Diskussion um die Klimaerwärmung immer wieder neu entzündet. Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von immer mehr Menschen eingefordert sowie konsequent gelebt wird.

Auch bei den Herstellungsprozessen von Lebensmitteln achten Konsumenten zunehmend darauf, dass die Industrie ihre ökologische Verantwortung wahrnimmt. Eine Möglichkeit für Unternehmen den Klimaschutz umzusetzen und nach außen zu demonstrieren, ist der Carbon Footprint. CO2 gilt als einer der Hauptverursacher für den Klimawandel. Durch eine umfassende Untersuchung des Produktionsprozesses lässt sich die Menge an CO2 berechnen, die bei der Herstellung für ein Produkt entsteht. Grundlage der CO2 Bilanz ist die DIN ISO 14040. Diese schreibt vor, wie die Umweltwirkungen von geschlossenen Produktionsprozessen systematisch zu analysieren sind.

Die Bedeutung des CO2 Footprints hat SGS INSTITUT FRESENIUS im Juni 2010 veranlasst, ein Kundenevent unter dem Titel: „CO2 Footprint. Fluch oder Segen für eine nachhaltig zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft?“ zu veranstalten. Ein hochrangig besetztes Podium diskutierte die Vor- und Nachteile einer CO2 Umweltbilanz. In der Diskussionsrunde gab es unterschiedliche Sichtweisen. Marion Sollbach, Abteilungsleiterin Nachhaltigkeit und Umwelt Metro AG, Chairwoman European Retail, sieht die Kennzeichnung skeptisch: „Die METRO Group spricht sich gegen die Ausweisung eines CO2-Betrags auf Produkten aus. Er greift inhaltlich zu kurz und liefert den Verbrauchern keine verwertbaren Erkenntnisse.“
Für den Präsidenten des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Werner Schwarz, bietet der CO2 Footprint hingegen eine Chance, Qualitätsprodukte im Markt zu positionieren: „Der CO2-Fußabdruck kann sich trotz aller fachlichen Bedenken zu einem Werbeargument entwickeln, das uns hilft, der Niedrigpreisfalle zu entkommen. Zumal es angesichts der Effizienz der deutschen Landwirtschaft nicht zu befürchten steht, dass wir die Diskussion als Verlierer verlassen. Denn in der Effizienzdiskussion reichen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit die Hand.“

Immer mehr Unternehmen erstellen für ihre Produkte eine Verursacherbilanz an CO2 Emissionen. Damit werden sie ihren eigenen ökologischen Ansprüchen gerecht und können Fragen von Medien und Verbrauchern nach der Umweltverträglichkeit kompetent und transparent beantworten. Insbesondere die Fleischindustrie hat sich dem Thema angenommen. Eine Pionierrolle kommt dabei Westfleisch zu. Das Unternehmen hat für seine gesamte Schweinefleischproduktion den CO2 Carbon Footprint errechnet. In dieser Ökobilanz werden alle Treibhausgase der gesamten Produktionskette erfasst. Das reicht von der Produktion und Aufzucht der Schweine bis zum Verkauf des Fleisches im Handel. Der Nachhaltigkeitsbericht wird von der SGS in Deutschland regelmäßig auditiert. Für Dr. Helfried Giesen, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Westfleisch e. G., ist der CO2-Footprint eine Chance, Umweltschutz aktiv zu betreiben. Er betonte auf dem SGS INSTITIUT FRESENIUS Kundenevent: „Nachhaltigkeit ist für die Westfleisch eG (...) gelebtes Leitbild gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt, den Kunden und Mitarbeitern.“
Aber auch Westfleischs Wettbewerber Tönnies hat mittlerweile seine CO2 Emissionen überprüfen lassen. Dadurch konnte das Unternehmen beispielsweise feststellen, dass der Stromverbrauch Emissionstreiber Nummer eins bei Tönnies ist.

Der CO2 Footprint wird die Lebensmittelwirtschaft auch in Zukunft beschäftigen und ist ein interessantes Instrument, um eine ökologische Produktionsweise zu überprüfen und zu kommunizieren. SGS INSTITUT FRESENIUS steht interessierten Unternehmen mit entsprechenden Leistungen dafür kompetent zur Verfügung.

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