Vom 9. bis 10. Februar fand der Top-Jahreskongress für Molkereien und Milchwirtschaft (MOPRO) von The Conference Group – einem Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt – in Wiesbaden statt. SGS INSTITUT FRESENIUS trat auf dieser Veranstaltung auch als Sponsor auf.

Zentrale Themen des Kongresses waren die Herausforderungen und Wachstumschancen der Branche. Die deutsche Milchwirtschaft befindet sich in einer Phase starker Veränderungen. Bis zum Jahre 2014/15 soll der Markt vollständig liberalisiert sein. Experten erwarten aufgrund dessen einen Konzentrationsprozess des Marktes. Auf dem Kongress standen deshalb die Fragen im Vordergrund, was diese Entwicklung für die Molkereien bedeutet und welche Strategien es gibt, um auch in der Zukunft erfolgreich zu sein.

In den Vorträgen und Debatten stellte sich heraus, dass Marken wie auch Handelsmarken, die am Markt bestehen wollen, weiter auf Innovationen setzen müssen und wollen. Dazu zählen vor allem Functional-Dairy- und Convenience-Produkte. Zwei Trends wurden als Hauptstrategien für die Zukunft erkannt: Während große Molkereikonzerne auf eine Internationalisierung mit globalen Marken setzen, sehen kleinere Unternehmen gerade in der Regionalität ihrer Produkte eine Chance, im Wettbewerb zu bestehen.

Dr. Ulrich Ellinghaus, Leiter des Bereichs „Qualitätssiegel & Prüfzeichen“ bei der SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH, stellte in seinem Vortrag zum Thema „Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Verbraucherbedürfnisse & Glaubwürdigkeit versus Notwendigkeit“ die Problematik von Zusatzstoffen insbesondere aus Verbrauchersicht dar. Denn trotz aller Veränderungen in der Milchwirtschaft bleibt das Verbrauchervertrauen eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für den Erfolg.