Institut Fresenius - Qualitätssiegel
Qualitätssiegel

Ihr persönlicher Umweltcheck

Saubere Luft, sauberes Wasser, gesunde Nahrungsmittel, reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt sorgen dafür, dass wir gesund bleiben. Wie sollte man sich auch Wohlfühlen, wenn zum Beispiel Abgase oder Smok das Atmen erschweren. Zur Schonung der Umwelt kann jeder seinen ganz persönlichen Beitrag leisten, auch wenn man sich bei der Komplexität des Themas oftmals zunächst ohnmächtig fühlt. Mit dem Umweltcheck für Ihren Haushalt können Sie damit sofort loslegen.

Insbesondere beim Wasser- und Energieverbrauch lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Betrachten Sie einmal genau Ihre Abrechnungen vom letzten Jahr und nehmen Sie sich vor, im laufenden Jahr wenigsten den Verbrauch nicht zu erhöhen. Besser wäre es noch, wenn Sie beginnen, am Verbrauch zu sparen.


Tipps zum Wasser und Energie sparen

Licht
Machen Sie sich Gedanken, ob Sie in jedem Zimmer stets die Deckenbeleuchtung anknipsen müssen. Wenn Sie in einem Sessel sitzen und lesen oder Näharbeiten ausführen reicht es völlig aus, nur dort eine Lampe einzuschalten. Prüfen Sie, ob Sie in jedem Zimmer einzelne Lichtquellen anschließen können, dort , wo Sie regelmäßig arbeiten.

Verwenden Sie Energiesparlampen, auch wenn sie in der Anschaffung zunächst teurer sind. Durch längere Lebensdauer und niedrigeren Stromverbrauch sind die Mehrkosten schon bald gedeckt.

Küche
Lassen Sie die Hitze und Energie beim Kochen nicht einfach so entweichen. Sie sparen nicht nur Energie sondern auch Zeit, wenn Sie beim Kochen den Deckel auflegen. Denn so kommen die Lebensmittel schneller zum Kochen.

Gemüse lässt sich ausgezeichnet dünsten. So sparen Sie die Energie, um das Wasser zum Kochen zu bringen. Außerdem ist es eine schonende Garmethode, bei der Mineralstoffe und Vitamine weitgehend erhalten bleiben.

Kühl- und Gefrierschränke verbrauchen mehr Energie, wenn sie mit warmen Lebensmitteln gefüllt werden. Deshalb alles, was warm ist, zunächst schnell vorher abkühlen lassen, bevor sie es in den Kühl- bzw. Gefrierschrank stellen.

Bei jedem Türöffnen von Kühl- und Gefrierschrank entweicht Kälte, warme Raumluft zieht nach. Um die eingestellte Temperatur wieder zu erreichen, springt der Kühlmotor an und verbraucht Energie. Deshalb vermeiden, die Türen zu häufig zu öffnen.

Ihr Kühlschrank sollte auf 7 Grad eingestellt sein. Beim Gefriergerät reichen -18 Grad. Jede weitere Gradzahl verbraucht unnötige Energie, die Sie einsparen sollten.

Bei nicht mehr fest schließenden Türen entweicht unbemerkt ständig Kälte. Insbesondere bei älteren Modellen lohnt es sich, de Kühl- und Gefrierschrank zu überprüfen. Die Türdichtungen an den Geräten lassen sich in der Regel problemlos erneuern.

Wäsche
Ihre Waschmaschine verbraucht die geringste Energie, wenn sie voll genutzt wird. Halbe Füllungen bezogen auf die Menge der Wäsche sind wahre Energiefresser. Machen Sie sich mit den Energie- und Sparprogrammen vertraut, denn nicht immer reicht die Wäsche für eine ganze Füllung.

Mit jeden Grad weniger bei der Einstellung der Waschtemperatur sparen Sie Energie ein. Denn je länger das Wasser aufgeheizt ist, um so mehr Energie wird verbraucht.

Prüfen Sie, ob Sie den Trockner immer einsetzen müssen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, kann die Wäsche vielleicht auch über Nacht an der Luft trocknen.

Flusen, die im Flusensieb hängen bleiben, immer entfernen, bevor der nächste Trockengang startet. So kann der Trockner effektiver arbeiten.

Heizung
Beheizte Räume lüften Sie am besten für wenige Minuten durch weit geöffnete Fenster mehrmals am Tag. So können Wände und Böden nicht auskühlen und die Raumluft erwärmt sich danach wieder schnell.

Auch bei der Heizung gilt: Jede Gradzahl weniger hilft Energie zu sparen.

Wenn Sie nicht alle Räume länger nutzen, reicht es aus, hierfür eine niedrigere Temperatur einzustellen.

Halten Sie die Türen in der Wohnung oder im Haus geschlossen, wenn Sie nicht alle Räume gleichmäßig beheizen, da sonst die anderen Räume mitgeheizt würden.

Kalt- und Warmwasser
Ein Sparduschkopf spart rund 50% Energie, da er den Warmwasserverbrauch reduziert!

Duschen verbraucht nur 30 Prozent der Wassermenge für ein Vollbad.

Wasserhahn zudrehen, während Sie sich beim Duschen einseifen oder die Zähne putzen.

Auch an den Wasserhähnen Düsen anbringen die helfen, weniger Wasser zu verbrauchen.

Darauf achten, dass kein Wasserhahn tropft.

WC-Spülkasten auf abgenutzte Dichtungen überprüfen.

Benutzen Sie Ihren Geschirrspüler immer nur, wenn er ganz gefüllt ist. Spülen Sie öfter nur bei 55 Grad Celsius.

Verwenden Sie Mischbatterien oder Thermostatbatterien. Stellen Sie vorher die gewünschte Temperatur ein, um warmes Wasser sparsamer nutzen.



Weitere Tipps

Einkaufen
Wer jeden Tag einkauft, verschwendet Energie und einen Teil seiner freien Zeit.
Einkäufe planen und notieren, was außer Haus zu erledigen ist, Das gilt für Lebensmittel, Bekleidung, Haushaltsbedarf, Anschaffungen wie Möbel oder auch den Weg zur Bank oder der Reinigung.
Gemeinsam organisieren, wer was auf dem Weg von der Arbeit oder der Schule besorgen kann.
Achten Sie beim Einkauf auf gute Qualität. Ware mit hoher Qualität verspricht eine lange Lebensdauer. Oftmals finden Sie auf der Verpackung dafür ein entsprechendes Güte- oder Qualitätssiegel.

Reinigung und Pflege
Wasch- und Reinigungsmittel nach Anweisung auf der Packung verwenden, um nicht mehr als nötig zu verbrauchen.
Hinweise auf den Etiketten beachten, die auf Umweltverträglichkeit verweisen. Durch das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz erfüllen inzwischen alle Anbieter die Forderung, dass die waschaktiven Bestandteile der Produkte biologisch abbaubar sind.
Umweltverträgliche Produkte sind mit dem Siegel „Blauer Engel“ oder „Euroblume“ gekennzeichnet.