Ergänzende Fakten zur Gütesiegel-Berichterstattung in ÖKO-TEST KOMPAKT, Ausgabe März 2010
17. März 2010Hamburg, 17. März 2010. Das Verbraucher-Magazin ÖKO-TEST KOMPAKT bewertet in seiner aktuellen Ausgabe über 300 verschiedene Gütesiegel verschiedenster Branchen in Hinblick auf ihre Prüfkriterien und ihre Aussagekraft für den Verbraucher.
Das Urteil von ÖKO-TEST zum INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel: Produkte, die das Qualitätssiegel tragen, werden häufiger kontrolliert als gesetzlich vorgeschrieben und erfüllen einen höheren Qualitätsstandard als unbesiegelte Produkte. Trink- und Mineralwasser zum Beispiel müssen in Bezug auf unerwünschte Rückstände und Kontaminanten den strengen Grenzwerten für Säuglingswasser entsprechen, um mit dem INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel gekennzeichnet zu werden.
ÖKO-TEST bemängelt jedoch detaillierte Informationen zu den Prüfkriterien zu weiteren mit dem INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel ausgezeichneten Lebensmitteln. SGS INSTITUT FRESENIUS möchte auf diese Kritik Bezug nehmen und darauf hinweisen, dass die Prüfpläne für nahezu jedes mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnete Produkt auf der Webseite www.qualitätssiegel.net abrufbar sind.
Da die Prüfkriterien sehr umfassend sind und zum Teil auch sehr spezifisch auf die Anforderungen der Branche und des Herstellers ausgerichtet wurden, sind die Prüfpläne auf der Webseite in gekürzter Form hinterlegt. Kompakt und verständlich sind sie dort für alle Verbraucher einsehbar.
Für darüber hinausgehende Informationen haben die Verbraucher die Möglichkeit, über das Kontaktformular schnell und unkompliziert mit den Experten des INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegels in Verbindung zu treten.
Grundsätzlich unterliegen ausnahmslos alle der mit dem INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel gekennzeichneten Produkte strengen Prüfkriterien, die in der Regel weit über die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Regelungen hinausgehen.
Von anderen Prüfzeichen unterscheidet sich das Qualitätssiegel durch Ganzheitlichkeit und Regelmäßigkeit. Das heißt, dass nicht nur das fertige Endprodukt, sondern der gesamte Herstellungsprozess von den Rohwaren und möglichen Lieferanten über den Verarbeitungsprozess bis hin zur Verpackung über das Jahr hinweg immer wieder und auch unangekündigt geprüft werden.
In der Beurteilung von ÖKO-TEST wird ferner beanstandet, dass die Besiegelung mit dem INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel durch den jeweiligen Hersteller beauftragt wird. Hierzu möchte SGS INSTITUT FRESENIUS anmerken, dass eine durch den Hersteller beauftrage Prüfung keinesfalls automatisch zur Siegelvergabe führt. Vielmehr erfolgt die Besiegelung objektiv und unabhängig auf der Basis von Fakten.
Es kommt somit vor, dass SGS INSTITUT FRESENIUS im Rahmen der Zulassungsprüfungen feststellt, dass das Produkt nicht den strengen Anforderungen für die Vergabe des Qualitätssiegels genügt und eine Zertifizierung abgelehnt wird. In der Regel zeigt SGS INSTITUT FRESENIUS den Herstellern aber auch Wege auf, wie sie ihr Produkt so verbessern können, dass es einer erneuten Prüfung unterzogen und erfolgreich besiegelt werden kann. Zudem ist durch vertragliche Vereinbarungen sichergestellt, dass bei Qualitätsabweichungen das Siegel auch kurzfristig wieder entzogen werden kann.
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